Kritik: 'Saving Mr. Banks' mit Emma Thompson und Tom Hanks bringt die 'Mary Poppins' -Saga auf den Punkt, ohne Disney zu romantisieren

John Lee Hancocks „Saving Mr. Banks“ ist von Beginn an in einen unausweichlichen Schleier aus „Meta“ gehüllt. Ein Disney-Film über einen Disney-Film stellt sich zwei unmittelbaren Herausforderungen: Erstens, in Erzählen Sie die Geschichte, wie geradlinig und furchtbar angespannt der britische Autor PL ist Travers (Emma Thompson) wurde schließlich überredet, die Rechte an ihrem Roman 'Mary Poppins' an die Disney Company zu übergeben. Wie (oder wird) versucht der Film, die glänzende Selbstgratulation zu umgehen?



Immerhin hat die Disney Company jedes Recht, sich selbst zu krönen. Bei seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1964 erhielt „Mary Poppins“ (dessen Regisseur Robert Stevenson hier übrigens keine Erwähnung findet) über 100 Millionen US-Dollar, nahm fünf Oscars aus 13 Nominierungen und wurde seitdem in den Stoff eingewebt der Populärkultur. Zweitens, wenn wir wissen, dass der Film gemacht wurde, wie wird der Film seine vordefinierte Schlussfolgerung überwinden, um als überzeugendes, überraschendes Werk aufzutreten?

Es ist eine Erleichterung festzustellen, dass 'Saving Mr. Banks' - zumindest für den größten Teil seiner Laufzeit - die Versuchung vermeidet, sich der betrieblichen Auto-Hagiographie hinzugeben. Mit einem listigen, überraschend satirischen Drehbuch der britischen Erstautorin Kelly Marcel gewinnt es erheblich an dramatischem und komischem Gewicht, da es sich entschieden hat, sich auf Travers außerhalb des Wassers und nicht auf die Disney-Traummaschine oder Walt Disney selbst zu konzentrieren ( Tom Hanks, avuncular und in einer im Wesentlichen unterstützenden Rolle nett und selbstlos).

Thompson, hier in ihrer ersten echten Hauptrolle seit der von Poppins inspirierten 'magischen Kindermädchen' -Fantasie 'Nanny McPhee', spielt Travers als eine feuersteinerne Einzelgängerin, die ihr eigenes kreatives Eigentum streng schützt und sich dem widersetzt, was sie als inhärent ansieht Gemeinheit von Hollywood. Dies ist ein Beweis für Thompsons subtiles Talent, aber auch für das Ausmaß, in dem unverhohlenes „Britishness“ immer noch für Comiczwecke eingesetzt werden kann (betrachten Sie den „Wee Britain“ -Thread in der dritten Staffel von „Arrested Development“), dass Travers ebenso sympathisch und sympathisch ist amüsant wie sie ist.

Das Lachen kommt in den frühen Stadien dicht und schnell, was Travers 'Reserve immer wieder gegen das strahlende Wohlwollen der Disney-Traumfabrik aufwirft. Travers wird mit zahnbrechender Höflichkeit, Gaben und Lob bombardiert, fast sobald sie aus dem Flugzeug steigt, aber sie ist nicht beeindruckt: „Was ist das für eine Jollifikation?“, Zischt sie und spricht dieses letzte Wort eher zitronenscharf als abwertend aus der Ausdruck des Feierns ist es.

Währenddessen amüsieren sich B.J. Novak und Jason Schwartzman - wenn auch ein wenig Tweedle Dee 'n' Tweedle Dum - in der Anzahl der lebhaften, menschenfreundlichen Neuvorstellungen von angespannten Aufnahmesitzungen als Crack-Songwriting-Duo der Sherman-Brüder. Sie vermitteln eine befriedigende Erinnerung an eine Epoche des Filmemachens in der Vergangenheit. Es überrascht vielleicht nicht, dass „Saving Mr. Banks“ für einen Disney-Laden für seine generelle Großzügigkeit bei Geist und guter Laune bekannt ist: Nur die vage herablassende Charakterisierung von Travers 'Fahrer (Paul Giamatti, in typisch schlampiger Form) bleibt im Gedränge.

Trotz seines luftigen Furniers greift „Saving Mr. Banks“ tiefer in die Emotionen seines zentralen Charakters ein, als wir vielleicht erwarten würden. Zusätzlich zu Thompsons nuancierter Wendung wird emotionaler Ballast durch eine parallele Hintergrundgeschichte aus dem Jahr 1906 geboten, in der Travers 'Erziehung in Australien detailliert beschrieben wird, obwohl der Zusammenhang zunächst nicht deutlich wird (als Mädchen ist Travers als „Ginty“ Goff bekannt). Die Geschichte ist eindrucksvoll gedreht und gut aufgeführt, insbesondere von Colin Farrell, der seelenvoll zittert, wie nur er kann, als Travers alkoholischem Vater.

Diese Sequenzen beginnen sich jedoch allmählich schematisch anzufühlen, und ihre psychologischen Verbindungen werden zu offensichtlich auf der Nase. Die Hintergrundgeschichte beginnt, das letzte Drittel zu dominieren, ohne das zugegebenermaßen faszinierende zentrale Konzept, dass „Mary Poppins“ eine künstlerische Ausarbeitung von Travers 'Daddy-Themen ist, wesentlich zu ergänzen. Diese Sequenzen lassen jedoch auch den verlockendsten Subtext des Films entstehen: Travers ist mit ihrer ganzen Bandbreite an primitiven und korrekten Britizismen und scharfen Verleugnungen der wahrgenommenen amerikanischen Vulgarität genauso kreativ wie jede ihrer Figuren. Es ist Marcel zu verdanken, dass dieser Thread niemals besonders offen gemacht wird. Stattdessen trägt seine bloße Andeutung zum allgemeinen Gefühl der Melancholie bei, das Travers wie eine Wolke umgibt.

Letztendlich ist „Saving Mr Banks“ eine witzige, gut gemachte und gut durchgeführte Mainstream-Unterhaltung, die möglicherweise unvermeidlich an einer abgenutzten Disney-Vorlage festhält, die besagt, dass alle Probleme - auch wenn sie psychisch tief verwurzelt sind - überwunden werden können. Und vielleicht sollten wir uns nicht übermäßig wundern, wenn der Regisseur, der hinter Triumph-über-Missgeschick-Filmen wie „The Rookie“ und „The Blind Side“ steckt, gelegentlich in Sentimentalität verfällt durch eine feine Kurve von Thompson verankert. Ihre Mischung aus Stahl und Verletzlichkeit bleibt wirklich in Erinnerung.

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