Kritik zu 'Like a Boss': Auch Tiffany Haddish kann diese sinnlose Freundschaftskomödie nicht retten

'Wie ein Chef'



Paramount Pictures

Ah, Frauen, das hat die Bevölkerungsgruppe missverstanden - was tun sie wollen sowieso? Es ist nicht verwunderlich, dass Hollywood in seinem verrückten und fehlgeleiteten Ringen, um das weibliche Publikum anzusprechen, ernsthaft an Inspiration fehlt. Vorbei sind die Zeiten, in denen ein Autor der Hauptdarstellerin einfach einen vollendeten Bachelor geben konnte, um sich zu bessern, eine Karriere machende Zeitschrift aufzugeben oder eine traumatische Gehirnverletzung zu verursachen und die Spiele beginnen zu lassen. Heutzutage wissen die entscheidenden Männer, dass es nicht nur um Liebe geht, und der Trend hat sich zu einem anderen, etwas weniger beleidigenden, aber ebenso generischen Thema verschoben: der weiblichen Freundschaft. Während dies für wirklich witzige Hits wie 'Bridesmaids' und 'Girls Trip' funktionierte, die die Komödie in den Mittelpunkt rücken, sind ihre unzähligen Nachahmerkatzen wie 'Rough Night', 'Ocean's Eight' und 'The Hustle' gelandet mit einem dumpfen Schlag.



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Leider fällt 'Like a Boss' trotz einer verlockenden Besetzung und eines hochkarätigen Direktors leicht in das letztere Lager. Mit Tiffany Haddish und Rose Byrne als besten Freunden, die gemeinsam ein Kosmetikgeschäft führen, hält die interne Logik des Films kaum zusammen, und es ist nicht lustig genug, einen Pass für eine halbherzige Geschichte zu bekommen und Talent zu verschwenden. Haddish erledigt den größten Teil des Heavy Liftings und unterstreicht das lauwarme Drehbuch mit ihrem charakteristischen blauen Humor. Aber ohne viel Handlungsbedarf tanzt sie alleine und selbst Byrnes Tanzbewegungen mit weißen Mädchen können sie nicht retten. Wenn es bei „Like a Boss“ nur um Frauen geht, die sich gegenseitig den Rücken zudrücken, haben die Schauspielerinnen das Memo entweder nicht erhalten oder das Handtuch geworfen, sobald sie das Drehbuch gelesen haben.



Haddish und Byrne spielen Mia und Mel, es spielt keine Rolle, welche es sind, beste Freunde aus der Kindheit, deren Make-up-Linie Blutungen verursacht. Während ihre anderen Freunde (Natasha Rothwell, Jessica St. Clair und Ari Graynor) schicke Babypartys in ihre McMansions werfen, leben Mia und Mel immer noch zusammen und fahren dasselbe verprügelte Auto. Ihr Geschäft ist ihr Baby, sie bestehen darauf, und nichts wird jemals zwischen ihre Freundschaft kommen.

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Das heißt, bis die Kosmetik-Mogulin Claire Luna (Salma Hayek) beschließt, eine Investorin in ihr kleines, zappelndes Unternehmen zu werden. Sie ist wie eine Art Pint-Mashup von Donald und Melania Trump gestaltet, mit einer orangefarbenen Schnürung und Zahnimplantaten, eine unerklärliche Kombination, die nur Hayek schaffen konnte. Sie bietet den Freunden ein verlockendes Geschäftsprojekt, dessen Details im Mittelpunkt der Handlung stehen, das jedoch völlig überdeckt ist. Da Claire eine Mehrheitsbeteiligung besitzt, wenn einer der ursprünglichen Partner aufgibt, macht sie es sich zur Aufgabe, Mias und Mels Freundschaft zu beenden.

Als kreatives Genie ist Mia von dem Angebot weit weniger angetan als Mel, der die Geschäftsseite leitet. Auf diese Weise beginnt Claire, ihren Keil zwischen den beiden Freunden über einen goldglänzenden Golfschläger zu winden. Aber die Autoren haben Mühe, Drama und noch viel weniger Komödie selbst aus solch großen Charakterdifferenzen herauszuholen. Die Konflikte eskalieren nicht so sehr, als dass sie hier und da auftauchen. angefangen mit Mias Reservierungen, Mel sagt, sie brauchen Geld und Mia stimmt zu. Die eklatanten Eskapaden, die heutzutage für die Komödie üblich zu sein scheinen - versehentlich vor einem Baby geraucht, mit einer Drohne gerungen und ein Geisterpfeffer-Debakel - fühlen sich von einem Komitee entwickelt, das seine etwas besseren Ideen für das letzte Generikum verwendet hat Komödie.

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Es ist kein Wunder, dass solche dünn gezeichneten Frauenfiguren von zwei Männern geschrieben wurden, deren einziger bisheriger Verdienst eine Episode von „Ryan Hansen löst Verbrechen im Fernsehen“ ist. Der Verdienst der Story geht an TV-Produzentin Danielle Sanchez-Witzel („New Girl, 'The Carmichael Show'), von der man nur vermuten kann, dass sie größere Hoffnungen auf ihre Idee hatte.

Aber von all dem Talent, das in solch einer verrückten Situation verschwendet wurde (Gott segne Billy Porter und Jennifer Coolidge), ist das seltsamste von allen der Regisseur: Miguel Arteta. Arteta ist am bekanntesten für Indie-Komödien wie 'Youth in Revolt', 'Beatriz at Dinner' und 'Duck Butter', die alle ihren Humor in ehrgeizigen sozialen Kommentaren begründeten. Warum er sich mit einem fast komisch unpolitischen Drehbuch im Studio versucht hat, ist verblüffend, obwohl es vielleicht etwas mit Hayek zu tun hatte, der in „Beatriz at Dinner“ die Hauptrolle spielte. „Like a Boss“ predigt vielleicht vor allem Freundschaft, aber zusammen durchzusitzen würde selbst die stärksten Bindungen auf die Probe stellen.

Note: D +

'Like a Boss' ist jetzt in den Kinos.



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